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# LEXIKON

Von Akne bis Zyklus – was steckt hinter diesen Begriffen? Erfahre alles über Sex, Liebe und Pubertät im loveline-Lexikon!

Eibläschen

Das Eibläschen ist ein bläschenartiges Gebilde, in dem die Eizelle heranreift. Es befindet sich in den Eierstöcken und ist mit Flüssigkeit gefüllt. Der Fachbegriff für das Eibläschen ist Follikel.

In einem Zyklus reift normalerweise nur ein Eibläschen ganz aus. Beim Eisprung zerplatzt das Bläschen. Die Eizelle wird aus dem Eierstock herausgeschwemmt und vom Eileitertrichter aufgenommen.

Mehr darüber kannst du hier lesen bei „Der Monatszyklus“ unter dem Punkt „Erste Zyklusphase“.

Eichel

Die Eichel gehört zu den Geschlechtsorganen – bei Frauen und Männern. Die Spitze der Klitoris wird Eichel genannt. Und das vordere Ende des Penis.

Die Eichel ist wichtig für die sexuelle Lust und sehr empfindlich.

Mehr über die Eichel kannst du auf unserer Seite über den Penis lesen. Zur Klitoris kannst du hier auf unserer Seite weiterlesen.

Eier

„Eier“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für Hoden bei Jungen und Männern. Mit diesem Begriff können auch die Eizellen bei Mädchen und Frauen gemeint sein.

Einerseits können damit die Hoden des Mannes gemeint sein, andererseits können damit auch die Eizellen der Frau benannt werden.

Eierstöcke

Die Eierstöcke gehören zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. In ihnen lagern von Geburt an unreife Eizellen. Ab der Pubertät reifen in jedem Zyklus einige Eizellen heran.

10 bis 14 Tage vor der Menstruation (Monatsblutung) wird eine reife Eizelle aus dem Eierstock geschwemmt und vom Eileiter aufgenommen.

Eine weitere Aufgabe der Eierstöcke: Sie produzieren die Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron.

Mehr zu den Eierstöcken liest du in unserem Text über die inneren Geschlechtsorgane bei Mädchen und Frauen.

Eifersucht

Eifersucht ist ein Gefühl, das zum Beispiel aus Ängsten oder Unsicherheiten entstehen kann. Wer eifersüchtig ist, hat Angst, jemanden zu verlieren. Die meisten Menschen kennen dieses Gefühl.

Ein wenig eifersüchtig zu sein, ist in Ordnung. Schließlich ist dir die andere Person nicht egal. Zu viel Eifersucht kann aber belasten und einschränken. Wenn jemand die Partnerin oder den Partner allein für sich besitzen will und dem oder der anderen keinen Freiraum lässt, kann das auf Dauer jede Liebe kaputtmachen.

Eileiter

Die beiden Eileiter verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter.

Nach dem Eisprung wird die Eizelle in einem der beiden Eileiter aufgenommen. Dort kann sie von einer Samenzelle befruchtet werden. Die befruchtete Eizelle wird durch den Eileiter zur Gebärmutter transportiert. Wird die Eizelle nicht befruchtet, löst sie sich im Eileiter auf.

Mehr zu den Eileitern liest du in unserem Text über die inneren Geschlechtsorgane von Mädchen und Frauen.

Einnistung

Die Einnistung ist ein Prozess, bei dem die Schleimhaut der Gebärmutter eine befruchtete Eizelle aufnimmt. Damit kann eine Schwangerschaft beginnen.

Einsamkeit

Einsamkeit ist ein Gefühl. Wer sich einsam fühlt, dem fehlen oft Beziehungen und Freundschaften. In der Pubertät fühlen sich viele Jugendliche manchmal einsam.

Das liegt daran, dass sich in der Pubertät viel verändert: bei Freundschaften und auch in der Familie. Dann fühlen sich Jugendliche manchmal unverstanden und einsam.

Einsamkeit ist nicht dasselbe wie Alleinsein: Jemand mit wenigen sozialen Kontakten muss sich nicht einsam fühlen. Oder jemand kann viele soziale Kontakte haben und sich dennoch einsam fühlen.

Wichtig zu wissen: Du kannst etwas gegen Einsamkeit tun und musst das nicht allein schaffen. Wenn du Hilfe möchtest, kannst du dich an eine Beratungsstelle wenden. Hier auf unserer Seite findest du dazu eine Übersicht.

Eisprung

Ab der Pubertät reift bei Mädchen und Frauen ungefähr jeden Monat eine Eizelle in einem der beiden Eierstöcke vollständig heran. Dann zerplatzt das Eibläschen. Die Eizelle wird herausgeschwemmt und vom Eileitertrichter aufgenommen.

Mehr über den Eisprung kannst du hier bei „Der Monatszyklus“ unter dem Punkt „Erste Zyklusphase“ lesen.

Eizelle

Etwa 400.000 Eizellen hat ein Mädchen zu Beginn der Pubertät in den Eierstöcken. Ab der Pubertät reifen in jedem Zyklus einige Eizellen heran. Eine Eizelle ist nur so groß wie der Punkt, den ein spitzer Bleistift macht.

Gemeinsam mit einer Samenzelle kann aus der Eizelle ein Baby entstehen. Wenn die Eizelle nicht befruchtet wird, setzt die Menstruation (Monatsblutung) ein. Alles zum Thema Menstruation kannst du auf unserer Themenseite lesen.

Ejakularche

Der erste Samenerguss eines Jungen wird Ejakularche genannt. Die meisten Jungen erleben ihn zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr, zum Beispiel durch Selbstbefriedigung oder im Schlaf.

Mehr zum Samenerguss kannst du auf unserer Seite lesen.

Ejakulation

Als Ejakulation wird das Ausstoßen von Flüssigkeit beim Orgasmus bezeichnet. Ein anderes Wort für die männliche Ejakulation ist Samenerguss.

Embryo

Eine befruchtete Eizelle wird in den ersten 8 Wochen der Schwangerschaft Embryo genannt. Danach heißt es Fötus.

Endometriose

Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen.

Bei Endometriose wächst Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter, zum Beispiel an den Eierstöcken oder am Darm. Dies führt zu Entzündungen, Vernarbungen und Schmerzen, die häufig vor und während der Menstruation (Monatsblutung) auftreten.

Alle Infos über Endometriose kannst du hier auf unserer Website nachlesen.

Enthaltsamkeit

Bei (sexueller) Enthaltsamkeit entscheidet eine Person freiwillig, auf Sexualität zu verzichten. Das wird auch Abstinenz genannt.

Für sexuelle Enthaltsamkeit gibt es viele Gründe: Manche möchten etwa bis zur Hochzeit warten. Oder es gibt gesundheitliche Gründe. Zum Beispiel kann es sein, dass sexuelle Enthaltsamkeit nach einer Operation für einige Zeit notwendig ist.

Erektion

Wenn ein Junge oder Mann sexuell erregt ist, wird sein Penis steif. Das wird Erektion genannt. Eine Erektion kann zum Beispiel durch Fantasien oder beim Küssen passieren, aber auch ganz unbeabsichtigt.

Mehr zu Erektion kannst du hier auf unserer Website lesen.

Erogene Zonen

Erogene Zonen heißen die sexuell empfindlichen Stellen des Körpers, die für die sexuelle Erregung wichtig sind. Die erogenen Zonen können bei jeder Person anders sein.

Zu den erogenen Zonen gehören unter anderem die Klitoris oder der Penis. Auch die Ohren oder der Hals können erogene Zonen sein.

Erotik

Erotik ist all das, was Menschen als sexuell anregend empfinden.

Was wir als erotisch und sexuell erregend empfinden, kann sehr unterschiedlich sein. Mehr über sexuelle Erregung kannst du hier auf unserer Website lesen .

Erstes Mal

Wenn eine Person zum ersten Mal Geschlechtsverkehr hat, wird das umgangssprachlich „das erste Mal“ genannt.

Wie Menschen das erste Mal erleben, ist unterschiedlich. Es ist normal, etwas unsicher zu sein. Wichtig ist, auch beim ersten Mal zu verhüten. So lässt sich eine ungewollte Schwangerschaft verhindern. Kondome und Lecktücher schützen zudem auch vor STI (sexuell übertragbaren Infektionen). Alles Wichtige zum Thema Verhütung kannst du auf unserer Themenseite nachlesen.

Zum ersten Mal kannst du hier auf unserer Website mehr lesen.

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