Webanalyse / Datenerfassung

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Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

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Risiken im Internet
erkennen

Kurz & knapp

  • Das Internet soll Spaß machen. Damit du dort lustige und tolle Erfahrungen machst, informiere dich vorher, wie du dich schützen kannst.
  • Communitys und Chats bergen Risiken, weil sich alle dort anmelden können. Es ist schwer, zu überprüfen, wer sich wirklich hinter einem Benutzernamen verbirgt.
  • Stößt du im Internet auf Inhalte, die dir unangenehm sind, solltest du die Seite oder den Chat wegklicken. Erzähle einer Vertrauensperson davon.

Gehe auf Nummer sicher, wenn du dich im Internet aufhältst. Schau dir die Community oder den Chat genau an, bevor du dich dort unterhältst. Verlasse die Community und den Chat, sobald dir etwas komisch vorkommt! Und: Du bist niemals schuld. Schuld haben immer die Täter und Täterinnen.

Cybersex

bedeutet, erotische Gedanken oder Gefühle im Internet auszutauschen oder sich online von sexuellen Wünschen und Handlungen zu erzählen. Das kann gefährlich sein. Denn es ist möglich, die Aufnahmen mitzuschneiden und weiterzuleiten. Auch das geschieht oft, ohne dass die Personen zustimmen.

Dickpics

Auch bei Messengern solltest du vorsichtig sein. Du kannst zum Beispiel Dickpics geschickt bekommen, also Penisbilder. Das Wort Dickpics setzt sich aus den englischen Wörtern für (dick) und Foto (picture) zusammen. Häufig passiert das ohne die Einwilligung der Empfängerin oder des Empfängers.

Bildbasierter Missbrauch und Deepfakes

Manchmal tauchen im Internet Bilder auf, die peinlich oder sogar gefälscht sind – zum Beispiel Nacktfotos, die mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt wurden, also Deepfakes. Oder echte Aufnahmen, die ursprünglich im Vertrauen geteilt wurden. Wenn solche Bilder ohne deine Erlaubnis gezeigt oder weitergeschickt werden, ist das bildbasierter Missbrauch.

Pornografie

Foren und Blogs können pornografische Inhalte enthalten. Stößt du auf Texte, Fotos und Videos, die dir unangenehm sind oder die dich erschrecken, solltest du sie wegklicken oder den Computer ganz abschalten. Erzähle einer erwachsenen Vertrauensperson davon.

Wenn dir so etwas passiert und du dich nicht wohlfühlst, dann wende dich an eine erwachsene Vertrauensperson. Such dir Hilfe.

Cybermobbing

Im Klassenchat werden Beleidigungen, Lügen und falsche Behauptungen über eine bestimmte Person geschrieben. Es werden peinliche Fotos gepostet und Gerüchte gestreut. All das wird von vielen geliked, geteilt, gehässig kommentiert oder mit Emojis befeuert. Das ist – gemein und unfair. Täterinnen und Täter brauchen dafür nur ihr Smartphone.

Cybergrooming

Es gibt Menschen, die in Chats oder sozialen Netzwerken gezielt Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufnehmen. Sie wollen sie zu sexuellen Handlungen bringen. Die Täter und Täterinnen geben sich meist als ungefähr Gleichaltrige aus. Oder sie tun so, als seien sie verständnisvolle Erwachsene. Sie wollen das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen gewinnen. Dieses Vorgehen heißt .