Webanalyse / Datenerfassung

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Matomo

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Cybergrooming: So
kannst du Warnsignale
erkennen

Kurz & knapp

  • Online neue Menschen kennenzulernen oder sich zu verlieben – das erleben viele Jugendliche und Erwachsene.
  • Einerseits entstehen in Chats tolle Freundschaften, Kontakte und Liebesbeziehungen. Andererseits sind auf fast allen Plattformen mit Chatfunktion auch Menschen aktiv, die belästigen.
  • Meint es jemand ehrlich mit dir? Es gibt Zeichen, an denen du das erkennen kannst.

Wenn du in eine Situation gerätst, die sich komisch anfühlt, ist es wichtig, dass du dieses Gefühl ernst nimmst. Du darfst den Chat sofort verlassen. Wichtig ist auch: Viele Kinder und Jugendliche glauben, dass sie etwas falsch gemacht haben. Dem ist nicht so. Die Schuld am Cybergrooming trägt allein der Täter oder die Täterin.

Warnsignale, die dich misstrauisch machen sollten

  • Wenn die Chatpartnerin oder der Chatpartner möglichst schnell von einem öffentlichen in einen privaten Chat wechseln möchte.
  • Wenn die andere Person gleich zu Beginn viele persönliche Details von dir wissen will, wie deinen Wohnort und/oder deine Handynummer.
  • Wenn es auffallend viele gemeinsame Interessen und Hobbys zwischen euch gibt, etwa wenn ihr beide den gleichen Musikgeschmack habt, wenn die andere Person denselben Wohnort angibt oder auffällig viel an denselben Orten war wie du.
  • Wenn die andere Person sich als Modelagentin und Modelagent oder Online-Spiel-Star oder -Coach ausgibt.
  • Wenn die Chatpartnerin oder der Chatpartner nicht auf gestellte Fragen eingeht. Stattdessen konzentriert sich die ganze Unterhaltung auf dich.
  • Wenn du mit Komplimenten überhäuft wirst und die andere Person alles an dir toll findet.
  • Wenn die andere Person möchte, dass du deine Kamera einschaltest, ihre eigene Kamera aber ausbleibt.
  • Wenn die andere Person anzügliche Kommentare macht und ständig auf sexuelle Themen anspielt.
  • Wenn sie intime, freizügige Fotos, Videos oder Videocalls einfordert und/oder selbst entsprechende Fotos oder Videos sendet.
  • Wenn die Chatpartnerin oder der Chatpartner Bedenken oder ein Nein nicht akzeptiert und versucht, dir ein schlechtes Gewissen zu machen.
  • Wenn die andere Person dich bedroht, unter Druck setzt und/oder dich erpresst. Viele nutzen als Druckmittel, die bereits erhaltenen Fotos zu veröffentlichen.
  • Wenn die andere Person dir rät, niemandem von ihr oder ihm zu erzählen.
  • Wenn die Person ein heimliches Treffen vereinbaren möchte. Ganz wichtig: Du solltest dich niemals heimlich mit einer Bekanntschaft aus dem Internet treffen. Informiere immer deine Eltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen. Weitere Hinweise zu Treffen in der Offline-Welt findest du auf dieser Seite.

Wie kannst du dich verhalten, wenn du dich online unwohl fühlst?

  • Brich den Kontakt zu der anderen Person ab, wenn du dich in einer Chatsituation unwohl fühlst.
  • Hol dir Unterstützung von erwachsenen Vertrauenspersonen. Das können Eltern sein, Erziehungsberechtige, sonstige erwachsene familiäre Bezugspersonen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter oder auch Mitarbeitende einer Beratungsstelle. Mit den erwachsenen Personen kannst du dann das weitere Vorgehen besprechen.
  • Ratsam ist es außerdem, wenn ihr euch vorab überlegt, wie ihr handeln wollt. So fällt es dir leichter, zu reagieren.