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Pille danach

Die „Pille danach“ enthält Hormone und kann auch nach dem Geschlechtsverkehr noch verhüten – also verhindern, dass eine Schwangerschaft entsteht.

 

Das funktioniert, weil die „Pille danach“ den Eisprung hemmt oder so lange verzögert, bis die Spermien das Ei nicht mehr erreichen können. Wenn die Eizelle schon befruchtet wurde, ist es zu spät. Dann wirkt sie nicht mehr. Sie ist also keine „Abbruchpille“ oder „Abtreibungspille“. Die „Pille danach“ ist für den Notfall gedacht. Zum Beispiel: 

  • Das Kondom ist abgerutscht oder gerissen.
  • Das Mädchen hat vergessen, die Pille zu nehmen.
  • Das Mädchen hatte Durchfall, kurz nachdem sie die Pille geschluckt hat.
  • Das Mädchen musste erbrechen, kurz nachdem sie die Pille geschluckt hat.

Dann besteht das Risiko, schwanger zu werden.

Nach dem ungeschützten Sex muss ein Mädchen die „Pille danach“ so schnell wie möglich nehmen – am besten in den ersten 12 Stunden danach. Anschließend lässt ihre Wirksamkeit langsam nach. Die „Pille danach“ gibt es mit zwei Wirkstoffen: Levonorgestrel und Ulipristalacetat (UPA). 

  • Präparate mit dem Wirkstoff Levonorgestrel kann man nehmen, wenn der ungeschützte Geschlechtsverkehr höchstens 72 Stunden (drei Tage) her ist.
  • Präparate mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) kann man nehmen, wenn der ungeschützte Geschlechtsverkehr maximal 120 Stunden (fünf Tage) her ist.

 

 

 

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I’ve fallen in love with you.
Je suis tombé amoureux/tombée amoureuse de toi.
Me he enamorado de ti.
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