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Innere Geschlechtsorgane

  • Die inneren Geschlechtsorgane der Frau bestehen aus
    • der Scheide,
    • der Gebärmutter,
    • den beiden Eierstöcken und
    • den Eileitern.
  • Die Scheide verbindet Scheideneingang und Muttermund.
  • Der Muttermund ist der untere Teil der Gebärmutter, der durch den Gebärmutterhals mit der birnenförmigen Gebärmutter verbunden ist.
  • Einmal im Monat reift eine Eizelle in einem der beiden Eierstöcke heran, wird dann an den Eileiter abgegeben (Eisprung) und wandert dann in die Gebärmutter. In dieser Zeit kann das Ei durch eine Samenzelle befruchtet werden und eine Schwangerschaft entstehen.

 

Grafik: Darstellung der inneren Geschlechtsorgane eines Mädchens

Zur Ansicht der Animation wird Flash benötigt. Zur Installation folgenden Link verwenden: http://get.adobe.com/de/flashplayer/

Die Scheide (lateinisch Vagina)

Die Scheide ist der innen liegende, dehnfähige Muskelschlauch, der den Scheideneingang mit dem Muttermund, also der Gebärmutter verbindet. Die Scheide ist ca. 7-12cm lang.

Der vordere Teil der Scheidenwand ist mit zahlreichen Nerven versehen und reagiert auf Berührungen sehr empfindlich.

Aus der Scheide fließen das Menstruationsblut und die Scheidenflüssigkeit.
Die Scheide schützt sich durch ein Selbstreinigungssystem vor den meisten Infektionen. Die Scheidenwand sondert eine Flüssigkeit ab, die leicht säure- und salzhaltig ist. Allerdings schützt diese Flüssigkeit nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen!

Gebärmutter

Die Gebärmutter (lateinisch Uterus) liegt hinter und über der Blase und ähnelt in ihrer Form einer sieben bis neun Zentimeter kleinen Birne. Sie hat dicke Wände, die aus ziemlich starken Muskeln bestehen.

Die Gebärmutter wird innen von der Gebärmutterschleimhaut ausgekleidet. Wenn ein Mädchen geschlechtsreif ist, baut die Gebärmutter die Schleimhaut jeden Monat neu auf. Dies geschieht, um im Falle einer Schwangerschaft ein Baby ernähren zu können und es heranwachsen zu lassen. Wenn keine Schwangerschaft eintritt, wird diese Schleimhaut wieder abgebaut und das Mädchen bekommt ihre Monatsblutung.

Muttermund

Im inneren der Scheide befindet sich das untere Ende der Gebärmutter: der Muttermund.

Da die Scheide nur zwischen 7 und 12cm lang ist, ist der Muttermund mit dem Finger ertastbar, wenn er in die Scheide eingeführt wird.

Der Muttermund hat eine kleine Öffnung zur Gebärmutter, die so klein ist, dass ein Finger, ein Tampon oder ein Penis nicht hindurchpassen. Die Öffnung ist aber so stark dehnbar, dass ein Baby bei der Geburt durch den Muttermund gelangen kann.

Gebärmutterhals

Der Muttermund wird durch einen Verbindungsgang mit der Gebärmutter verbunden. Das ist der Gebärmutterhals.

Eierstöcke

Die beiden Eierstöcke (lateinisch Ovarien) sind etwa so groß wie Pflaumen und hängen auf beiden Seiten elastisch zwischen Gebärmutter und Beckenwand.

Zum Zeitpunkt der Geburt hat ein Mädchen etwa 1.000.000 unreife Eizellen in seinen Eierstöcken. Allerdings sind davon bei Erreichen der Geschlechtsreife nur noch ca. 400.000 Eizellen übrig, von denen dann Monat für Monat eins heranreift und freigesetzt wird. Der Rest bildet sich zurück.

Neben der Reifung der Eizellen haben die Eierstöcke gleichzeitig noch die Aufgabe, die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron zu produzieren.

Eileiter

Die beiden Eileiter (lateinisch Tuben) sind 10 bis 15 Zentimeter lang und verbinden die Eierstöcke mit der Gebärmutter.

In der ersten Zyklusphase reift die Eizelle im Eierstock heran. Anschließend wird das Ei aus dem Eierstock herausgeschleudert und von einem Eileitertrichter aufgefangen. Das Ei beginnt dann in der zweiten Zyklusphase seine 4- bis 5-tägige Reise durch den Eileiter zur Gebärmutter. Dabei wird es durch Flimmerzellen und wellenartige Bewegungen der Eileiter zur Gebärmutter befördert.

Wird in dieser Zeit nicht verhütet, kann die Eizelle von einer Samenzelle innerhalb von 24 Stunden befruchtet werden.


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