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HPV und Impfung

  • Humane Papillomaviren, auch einfach HPV genannt, sind so verbreitet, dass sich die meisten Menschen im Laufe ihres Lebens anstecken.
  • Die Viren werden sehr leicht bei ungeschützten sexuellen Kontakten übertragen.
  • Normalerweise bleibt eine Infektion mit den Viren folgenlos. Manche HP-Viren können harmlose Warzen verursachen, einige erhöhen das Risiko für Gebärmutterhalskrebs.
  • Schutz bietet Safer Sex, also z.B. die Verwendung von Kondomen.
  • Es gibt auch eine Impfung, die gegen bestimmte Viren-Typen schützt.

Was ist HPV?

HPV ist die Abkürzung für Humane Papillomaviren. Sie sind weltweit verbreitet. Es sind mehr als 100 verschiedene Typen diesen Erregers bekannt. Einige dieser Viren können Zellveränderungen verursachen, die in seltenen Fällen zu Gebärmutterhalskrebs führen können.

Wie werden die Viren übertragen?

HPV werden sehr leicht bei sexuellen Kontakten übertragen. Vor allem bei ungeschützten Geschlechtsverkehr, aber auch beim Petting und Streicheln. Die HP-Viren werden vor allem über den direkten Haut- oder Schleimhautkontakt übertragen. Die Viren können bei einigen Menschen viele Jahre unbemerkt im Körper bleiben, aber trotzdem durch Körperkontakt an andere weitergegeben werden.

Schütze dich!

Schützen kannst du dich, indem du beim Sex Kondome oder ein Lecktuch verwendest. Zudem gibt es eine Impfung, die gegen bestimmte Viren-Typen schützt. Seit 2007 wird die HPV-Impfung für alle Mädchen im Alter von 12-17 Jahren empfohlen.

Lass dich auf jeden Fall ausführlich von deiner Ärztin oder deinem Arzt beraten.

  • Safer Sex
    Die Benutzung von Kondomen und Lecktüchern kann das Risiko einer Ansteckung vermindern. Wird eine HPV-Infektion festgestellt, sollte auch der Partner oder die Partnerin untersucht und gegebenenfalls behandelt werden.
  • Die Impfung
    Seit 2007 gibt es die HPV-Impfung, die vor bestimmten HPV-Typen schützt. Der Impfschutz sollte möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt aufgebaut werden. Die Impfung schützt vor einer Infektion mit bestimmten HPV-Typen, aber nicht generell gegen Gebärmutterhalskrebs.

    Dennoch bleibt Safer Sex mit Kondomen und Lecktüchern die wichtigste Maßnahme, um sich vor den restlichen HPV-Typen und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu schützen.

Wovor schützt die Impfung?

Die heute verfügbaren beiden Impfstoffe schützen vor Infektionen durch die HPV-Typen 16 und 18 (ein Impfstoff schützt auch vor den HPV-Typen 6 und 11, die Feigwarzen verursachen).

Die Impfung wirkt ausschließlich gegen die zwei bzw. vier HPV-Typen. Das heißt: Sie schützt nicht vor einer Ansteckung mit anderen HPV-Viren und auch nicht vor weiteren sexuell übertragbaren Infektionen! Deshalb ist es wichtig, auch nach den Impfungen regelmäßig zu den Früherkennungsuntersuchungen bei der Gynäkologin oder dem Gynäkologen zu gehen.

Weitere Informationen zur Früherkennungsuntersuchung findest du unter „Die Untersuchungen“.

Welche Folgen kann eine Infektion mit HPV haben?

Fast alle Menschen, die sich mit HPV angesteckt haben, bemerken nichts von ihrer Infektion. Viele der Infektionen verlaufen ohne Krankheitsanzeichen und heilen innerhalb von ein bis zwei Jahren ohne  Behandlung und ohne Folgen von alleine wieder aus.

Es gibt Virentypen, die zu Feigwarzen im Genital- und Analbereich, selten auch im Mund und Hals führen können. Sie sind zwar lästig und oft schwer zu behandeln, aber harmlos und sehr selten.

Es gibt auch Virentypen (sogenannte „Hochrisiko-Viren“), die Zellveränderungen verursachen können, zum Beispiel am Gebärmutterhals. Heilt eine Infektion mit diesen Hochrisiko-Viren nicht aus, können in einigen Fällen Zellveränderungen am Gebärmutterhals entstehen. Bleiben diese Veränderungen unbehandelt, kann sich in seltenen Fällen Krebs entwickeln.

Die Erkrankung entwickelt sich über viele Jahre und mehrere Vorstufen. Deshalb ist die Früherkennungsuntersuchung ab 20 Jahren bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt wichtig.

Wie häufig kommen Infektionen und Gebärmutterhalskrebs vor?

Die meisten Menschen, die Sex haben, stecken sich im Laufe ihres Lebens mit HPV an. Besonders häufig kommt es bei jungen sexuell aktiven Menschen vor. Die Krebserkrankung infolge einer HPV-Infektion ist sehr selten.


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